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    Rückstau

    Wohngebäude1 Min. Lesezeit

    Wenn Wasser aus der Kanalisation rückwärts ins Haus gedrückt wird – z.B. bei Starkregen. Wird meist im Rahmen der Elementarschadenversicherung gedeckt.

    Rückstau entsteht, wenn die Kanalisation bei Starkregen oder Hochwasser überlastet ist und Wasser durch die Abflussrohre zurück ins Haus gedrückt wird. Das Wasser kommt dann aus Toiletten, Waschbecken oder Bodenabläufen im Keller. Die Folge: durchnässte Wände, zerstörte Bodenbeläge, beschädigte Möbel und im schlimmsten Fall Schimmelbildung.

    In der Standard-Wohngebäude- und Hausratversicherung ist Rückstau nicht automatisch enthalten. Du brauchst dafür den Elementarschadenbaustein, der auch Überschwemmung, Erdrutsch und Erdbeben abdeckt. Viele Hauseigentümer unterschätzen das Risiko, weil sie nicht in einem Überschwemmungsgebiet wohnen. Aber Rückstau kann überall passieren, wo es Kanalisation gibt.

    Vorbeugend solltest du eine Rückstauklappe im Abflussrohr einbauen lassen. Die kostet zwischen 500 und 2.000 Euro und verhindert, dass Wasser aus dem Kanal in dein Haus zurückfließt. Manche Versicherer verlangen den Einbau sogar als Voraussetzung für den Elementarschutz. Eine sinnvolle Investition in jedem Fall.

    Dieses Lexikon dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Versicherungs-, Steuer- oder Rechtsberatung. Für eine fundierte Beratung zu deiner konkreten Situation sprich uns gerne direkt an.

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