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    Forderungsausfall

    Der Begriff beschreibt die Situation: Du hast einen berechtigten Anspruch gegen jemanden, aber derjenige kann nicht zahlen. Ohne Forderungsausfalldeckung bleibst du auf dem Schaden sitzen.

    Forderungsausfall beschreibt die unangenehme Situation, in der dir jemand Geld schuldet – zum Beispiel Schadenersatz – aber schlicht nicht zahlen kann. Das passiert häufiger als du denkst: Nicht jeder hat eine Haftpflichtversicherung, und selbst wenn ein Gericht dir Schadenersatz zuspricht, nützt das wenig, wenn der Schuldner kein pfändbares Vermögen hat.

    Der Unterschied zur Forderungsausfalldeckung: Der Forderungsausfall ist das Problem, die Forderungsausfalldeckung ist die Lösung. Letztere ist ein Baustein in deiner eigenen Privathaftpflicht, der genau für diesen Fall einspringt. Ohne diese Deckung müsstest du den Rechtsweg gehen, Mahnbescheide beantragen und im Zweifel jahrelang auf dein Geld warten – oder es komplett abschreiben.

    Gerade bei Personenschäden, wo schnell fünfstellige Beträge zusammenkommen, kann ein Forderungsausfall existenziell werden. Deshalb: Prüfe, ob deine Haftpflicht eine Forderungsausfalldeckung enthält – und wenn nicht, wechsle den Tarif.

    Dieses Lexikon dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Versicherungs-, Steuer- oder Rechtsberatung. Für eine fundierte Beratung zu deiner konkreten Situation sprich uns gerne direkt an.

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